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	<description>Das Erlebnis Nilkreuzfahrt</description>
	<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 21:20:56 +0000</pubDate>
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		<title>Nachmittag im Karnak-Tempel</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 18:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[Hatschepsut-Obelisk]]></category>

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		<category><![CDATA[Karnak Tempel]]></category>

		<category><![CDATA[Papyrusbündel-Säulen]]></category>

		<category><![CDATA[Pylon]]></category>

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		<category><![CDATA[Skarabäus]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser letzte Ausflug des Tages ist f&#252;r mich einer der unbestrittene H&#246;hepunkt einer Nilkreuzfahrt, denn die S&#228;ulenhalle des Karnak-Tempels ist f&#252;r mich das 8. Weltwunder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="Karnak-Tempel, einer der gr&ouml;&szlig;ten Tempel in &Auml;gypten" width="450" height="109" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/karnak-tempel.jpg" /></p>
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<p>Durch ein gutes Mittagessen gest&auml;rkt, setzt sich unsere Reisegruppe gegen 15:00 Uhr wieder in Bewegung. Auf dem Programm steht die Besichtigung des interessantesten Bauwerks von Luxor, der <strong>Karnak-Tempel</strong>. Einst der gr&ouml;&szlig;te Tempel der Welt, heute die gr&ouml;&szlig;te Tempelruine in &Auml;gypten.</p>
<p>Der Bau des <strong>Karnak-Tempels</strong> wurde vor &uuml;ber 4.000 Jahren begonnen. Der Gottestempel war der G&ouml;ttertriade Amun-Re, Mut und Chons geweiht und umfasst in seiner gesamten Fl&auml;che &uuml;ber 40 Hektar. Generationen von &auml;gytischen K&ouml;nigen haben den Komplex immer wieder erweitert. Zu den Zeiten Kleopatras war das Bauwerk allerdings bereits im Verfall begriffen.</p>
<p>Die Fahrt von der <strong>Anlegestelle</strong> in <strong>Luxor</strong> nach Karnak ist nur kurz, eine Strecke von rund drei Kilometern. Vom Busparkplatz ist es dann nur ein kurzes St&uuml;ck, bevor wir den riesigen Vorplatz des Tempels erreichen. Der <strong>1. Pylon</strong> des Tempels liegt  maj&auml;stetisch vor unseren Augen und in einer Distanz von rund 200 Metern.</p>
<p>Ahmed besorgt die <strong>Eintrittskarten</strong>, unsere Reisegruppe wartet, die Gelegenheit f&uuml;r ein paar erste Fotos. Nachdem jeder seine Eintrittskarte in Empfang genommen hat, beginnt unser Reisef&uuml;hrer Ahmed mit den ersten Erl&auml;uterungen zum Thema, w&auml;hrend wir gemeinsam in Richtung <strong>Tempeleingang</strong> gehen.</p>
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<p>Der 1. Pylon verhindert noch den Blick auf das, was meiner Ansicht nach vielleicht das 8. Weltwunder ist. Erst hinter der ersten Tempelmauer, hinter dem <strong>2. Pylon</strong>, kommt die <strong>S&auml;ulenhalle </strong>des Karnak-Tempels in Sichtweite.</p>
<p>Auf &uuml;ber 5.000 qm stehen hier <strong>134</strong> <strong>Papyrusb&uuml;ndel-S&auml;ulen</strong> dicht gedr&auml;ngt. Die S&auml;ulen auf der mittleren Achse sind <strong>24 Meter hoch</strong> und haben einen Umfang von 10 Metern, die S&auml;ulen mit ge&ouml;ffneten Bl&uuml;tenkapitellen weisen teilweise sogar einen noch gr&ouml;&szlig;eren Umfang auf. Die <strong>122 S&auml;ulen der Seitenschiffe</strong> sind kleiner, aber immer noch gewaltig. Sie sind 14 Metern hoch und haben einen Umfang von &uuml;ber 6 Metern.</p>
<p>Eine weitere Attraktionen des Tempels ist der <strong>30 Meter hohe Obelisk</strong> der K&ouml;nigin <strong>Hatschepsut </strong>zwischen dem 4. und 5. Pylon. Urspr&uuml;nglich waren es zwei, einer ist jedoch durch ein Erdbeeben vor langer Zeit umgefallen und zerbrochen. Seine &Uuml;berreste finden wir ebenfalls im <strong>Karnak-Tempel</strong>, in der N&auml;he des Heiligen Sees. Die Spitzen der Obelisken waren einst vergoldet. Die vier Seiten zeigen Reliefs, die &uuml;ber die gro&szlig;en Taten der <strong>Hatschepsut </strong>berichteten.</p>
<p>Der am <strong>Heiligen See</strong> des Tempels befindliche <strong>Skarab&auml;us</strong> von Amenophis III. erfreut sich einer gro&szlig;en Aufmerksamkeit in unserer Reisegruppe, nachdem Ahmed bericht, dass es Gl&uuml;ck bringt, wenn man um das Tier auf dem Steinsockel heruml&auml;uft. Also gesellen wir und zu den anderen zwanzig <strong>Touristen</strong>, die ebenfalls ihr <strong>Gl&uuml;ck</strong> suchen und das Steintierchen mehrmals umrunden.</p>
<p>Nach seinen umfangreichen Ausf&uuml;hrungen gibt uns unser <strong>Reisef&uuml;hrer Ahmed</strong> freie Zeit, um den Tempel auf eigene Faust zu erkunden und um Fotos zu machen. Letzteres erweist sich f&uuml;r mich als schwierig, denn die Sonne sinkt bereits und erzeugt in der Tempelanlage deutliche Schlagschatten.&nbsp;</p>
<p>Der <strong>Karnak-Tempel</strong> ist so gro&szlig;, dass man laut Ahmed 14 Tage braucht, um den Komplex halbwegs zu erkunden. Eine Nilkreuzfahrt kann hier nat&uuml;rlich nur einen kleinen Einblick geben. Zum vereinbarten Zeitpunkt begebe ich mich zum Treffpunkt auf dem <strong>Vorplatz des Tempels</strong>. Von hier aus mache ich ein paar letzte Fotos aus der Distanz, bevor Ahmed uns zur&uuml;ck zum Bus geleitet.</p>
<p>Ein erlebnisreicher Ausflugstag in <strong>Luxor</strong> und <strong>Theben-West</strong> neigt sich dem Ende zu. Die Sonne wird gleich untergehen. &nbsp;</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-017.jpg" title="Karnak-Tempel, Hatschepsut Obelisk" class="shutterset_Verwandte Bilder von Nachmittag im Karnak-Tempel" ><img title="karnak-tempel-017.jpg" alt="karnak-tempel-017.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-017.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-013.jpg" title="Karnak-Tempel, S&#228;ulensaal" class="shutterset_Verwandte Bilder von Nachmittag im Karnak-Tempel" ><img title="karnak-tempel-013.jpg" alt="karnak-tempel-013.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-013.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-008.jpg" title="Karnak-Tempel, S&#228;ulensaal" class="shutterset_Verwandte Bilder von Nachmittag im Karnak-Tempel" ><img title="karnak-tempel-008.jpg" alt="karnak-tempel-008.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-008.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-004.jpg" title="Karnak-Tempel, 1. Pylon" class="shutterset_Verwandte Bilder von Nachmittag im Karnak-Tempel" ><img title="karnak-tempel-004.jpg" alt="karnak-tempel-004.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-004.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-015.jpg" title="Karnak-Tempel, Skarab&#228;us" class="shutterset_Verwandte Bilder von Nachmittag im Karnak-Tempel" ><img title="karnak-tempel-015.jpg" alt="karnak-tempel-015.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-015.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-001.jpg" title="Karnak-Tempel, Ramses II." class="shutterset_Verwandte Bilder von Nachmittag im Karnak-Tempel" ><img title="karnak-tempel-001.jpg" alt="karnak-tempel-001.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-001.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-009.jpg" title="Karnak-Tempel, S&#228;ulensaal" class="shutterset_Verwandte Bilder von Nachmittag im Karnak-Tempel" ><img title="karnak-tempel-009.jpg" alt="karnak-tempel-009.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-009.jpg" /></a>
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		<title>Besuch der Memnonkolosse</title>
		<link>http://www.nilblog.de/memnonkolosse/</link>
		<comments>http://www.nilblog.de/memnonkolosse/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 01:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Amenophis III.]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[Deir-El-Bahari]]></category>

		<category><![CDATA[Grabräuber]]></category>

		<category><![CDATA[Memnonkolosse]]></category>

		<category><![CDATA[Qurna]]></category>

		<category><![CDATA[Theben West]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 18 Meter hohen Memnonkolosse in Theben-West sind das letzte &#220;berbleibsel des Totentempels von Pharaos Amenophis III. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="Kopf eines Memnonkolosses" width="450" height="103" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/memnonkolosse.jpg" /></p>
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<p>Nach der <strong>Besichtigung</strong> des Hatschepsut-Tempels in <strong>Deir el-Bahari </strong>geht es mit unserem Kleinbus in Richtung der <strong>Memnonkolosse</strong>. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Dorf <strong>Qurna</strong> vorbei, das unser Reisef&uuml;hrer Ahmed als &quot;das Dorf der <strong>Grabr&auml;uber</strong>&quot; bezeichnet. Die Einwohner des Dorfes haben sich nach seinen Worten auf dem Gebiet von antiken Grabst&auml;tten angesiedelt. Gr&auml;ber wurden als H&auml;user und sogar als St&auml;lle f&uuml;r das Vieh genutzt.</p>
<p><strong>Ahmed</strong> meint, die Beh&ouml;rden seien erst mit der Zeit dahinter gekommen, dass die <strong>Dorfbewohner </strong>von Qurna offenbar einen schwunghaften Handel mit Gr&auml;berfunden betrieben. Der <strong>Wohlstand </strong>hat offenbar soweit gereicht, dass den ehemaligen Bewohnern des Dorfs mittlerweile halb Luxor geh&ouml;rt, wenn man Ahmeds Worten Glauben schenken darf..</p>
<p>Diese Sehensw&uuml;rdigkeit &quot;<strong>Memnonkolosse</strong>&quot; darf bei keiner Nilkreuzfahrt-Rundreise fehlen. &quot;Kollosse&quot; klingt auch &uuml;beraus wichtig. Wenn man die geschundenen <strong>Monumentalfiguren</strong> dann jedoch aus der N&auml;he sieht, relativieren sich die Erwartungen ganz schnell.</p>
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<p>Die Figuren sind heute selbst f&uuml;r die <strong>&Auml;gypter</strong> so belanglos, dass hier ausnahmsweise kein Eintrittskartenverkauf installiert wurde. Wir finden stattdessen einen kleinen Parkplatz mit einem Ein-Mann Polizei-Sicherheitsposten. Die <strong>Memnonkolosse</strong> sind schon von Weitem zu sehen, wenn man sich aus <strong>Deir el-Bahari </strong>n&auml;hert.</p>
<p>Wir parken auf dem <strong>Parkplatz </strong>vor den Kolossen, ein paar Leute aus unserer Gruppe steigen aus, um ein Foto zu machen, einige bleiben gleich desinteressiert im Bus sitzen. Ich nutze die Gelegenheit f&uuml;r ein paar <strong>Fotos</strong> mit meiner Spiegelreflex, um diesen Ort noch einmal in hoher fotografischer Qualit&auml;t zu dokumentieren.</p>
<p>Die <strong>Memnonkolosse </strong>sind zwei etwa 18 Meter hohe Kolossalstatuen aus <strong>Quarzit</strong>. Einst bewachten sie den Eingang des Totentempels von Pharao <strong>Amenophis III.</strong>, der mittlerweile komplett verschwunden ist. So stehen sie nun einsam und allein in der Landschaft. Aus dem einstigen Ruinenfeld des Tempels soll der monumentale Skarab&auml;us geborgen worden sein, der mittlerweile in der N&auml;he des Heiligen Sees in Karnak zu bewundern ist .&nbsp;</p>
<p>Nach dieser letzten <strong>Besichtigung</strong> am Vormittag des 22. November 2008 machen wir uns gegen 10:30 Uhr auf den <strong>Heimweg</strong>. Der Bus f&auml;hrt zum Nilufer, wo bereits das kleine Boot f&uuml;r die R&uuml;ckfahrt zur M/S Concerto bereit steht. Das Mittagessen ist erst f&uuml;r 12:30 Uhr geplant, danach wartet der <strong>Karnak Tempel</strong> auf uns.</p>

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		<title>Mit Emschi &amp; La gegen aufdringliche H&#228;ndler</title>
		<link>http://www.nilblog.de/aegypten-haendler/</link>
		<comments>http://www.nilblog.de/aegypten-haendler/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 19:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Alabaster]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[Emschi]]></category>

		<category><![CDATA[Haendler]]></category>

		<category><![CDATA[Papyrus]]></category>

		<category><![CDATA[Parfüm]]></category>

		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zwei wichtigsten W&#246;rter im Kampf gegen die unerw&#252;nschten Zudringlichkeiten von H&#228;ndlern sind die arabischen W&#246;rter "emschi" und "la", die man stets parat haben sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="H&auml;ndler in &Auml;gypten" width="450" height="104" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/aegypten-haendler-7782.jpg" /></p>
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<p>Wahrscheinlich haben Ihnen Bekannte berichtet, dass man Waren in<strong> &Auml;gypten</strong> nicht anschauen darf, weil die H&auml;ndler sonst nicht mehr locker lassen. Auf Ihrer <strong>Nilkreuzfahrt </strong>werden Sie jedoch dar&uuml;ber hinaus feststellen, dass ein Anschauen der Waren gar nicht n&ouml;tig ist.</p>
<p>Ob man Ihnen im <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> nun zum zehnten Mal eine Infobrosch&uuml;re &uuml;ber die &Ouml;rtlichkeit verkaufen m&ouml;chte. Oder ob Sie sich auf dem Hin- und R&uuml;ckweg vom Hatschepsut-Tempel einem dichten <strong>H&auml;ndlergedr&auml;nge</strong> ausgesetzt sehen. Die Rufe &quot;du kaufen?&quot; oder &quot;billig, nur ein Euro&quot; werden Sie in Ihrem Urlaub begleiten.</p>
<p>Manchmal werden Sie auf den <strong>Stra&szlig;en</strong> geradezu <strong>verfolgt</strong>. Und das nicht nur mit Waren. Im November 2008 rollte ein <strong>Kutschenfahrer</strong> hunderte von Metern hinter mir her, w&auml;hrend er fortw&auml;hrend sein Angebot &quot;Kalesch?&quot; (Kutschfahrt) wiederholte. Glauben Sie mir, ein einfachen &quot;nein&quot; richtet da gar nichts aus.</p>
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<p>Als verk&auml;uferisch militant w&uuml;rde ich auch die <strong>Feluken-Kapit&auml;ne</strong> bezeichen, die Ihnen in den Hafenstra&szlig;en von Luxor und Assuan mit aller Gewalt eine mehrst&uuml;ndige Fahrt &uuml;ber den Nil verkaufen wollen. Ungeachtet dessen, ob sie nun in 30 Minuten wieder auf Ihrem <strong>Nilkreuzfahrtschiff </strong>sein m&uuml;ssen oder nicht.</p>
<p>Manchmal werden Sie den Verk&auml;ufern auch mit Geschick von Ihrem<strong> Reisef&uuml;hrer</strong> zugef&uuml;hrt. Drei Stichw&ouml;rter m&uuml;ssen Sie sich hierbei merken: <strong>Papyrus, Alabaster und Parf&uuml;m</strong> - wobei Theben-West insbesondere f&uuml;r seine sogenannten &quot;Alabaster-Fabriken&quot; bekannt ist.</p>
<p>Die <strong>Reisef&uuml;hrer </strong>verdienen selbstverst&auml;ndlich an den verkauften Waren mit. Im Jahr 2008 habe ich es allerdings zum ersten Mal erlebt, dass der <strong>Reisef&uuml;hrer</strong> fragt, bzw. im Bus abstimmen l&auml;sst, ob der Besuch eines derartigen Ladens gew&uuml;nscht ist. Das ist neu. Bisher ging das <strong>&Uuml;bel</strong> oft sogar so weit, dass mehr Zeit f&uuml;r Ladenbesuche aufgewendet wurde, als f&uuml;r die eigentlichen, gebuchten Besichtigungen der Sehensw&uuml;rdigkeiten.&nbsp;</p>
<p>Als <strong>Erstbesucher</strong> am Nil w&uuml;rde ich mir diese Dinge (nur) einmal anschauen. Ob man dann kauft, muss jeder f&uuml;r sich entscheiden. Beachten Sie, dass <strong>Stra&szlig;enh&auml;ndler</strong> zumeist eine <strong>niedrige Qualit&auml;t </strong>anbieten. Bei dem angepriesenen &quot;Papyrus&quot; dieser fliegenden Verk&auml;ufer handelt es sich in Wahrheit um minderwertige Bananenbl&auml;tter.&nbsp;</p>
<p>Wehren Sie sich gegen allzu <strong>nassforsche Verk&auml;ufer</strong> mit den Worten &quot;<strong>La</strong>&quot; (&quot;nein&quot;) und &quot;<strong>Emschi</strong>&quot; (&quot;verschwinde&quot;). Wir sind bei den &auml;gyptischen Verk&auml;ufern als freundlich bekannt, das wissen die Jungs zu nutzen. Daher kommen sie mit Fragen wie &quot;woher kommst du?&quot;, &quot;wie hei&szlig;t du?&quot; und &quot;warum antwortest du nicht?&quot;, um Touristen erst einmal in ein Gespr&auml;ch zu verwickeln.</p>
<p>Bleiben Sie<strong> freundlich</strong>, denn Sie befinden sich als Gast in einem fremden Land mit einer eigenen Kultur. Diese Menschen verdienen sich auch nur ihren Lebensunterhalt. Oft hilft schon ein mehrmals wiederholtes&nbsp; &quot;<strong>La, Schukran</strong>&quot; (&quot;nein, danke&quot;). Sollte die Zudringlichkeit &uuml;berhand nehmen, hilft meist ein m&ouml;glichst ver&auml;rgert ausgesprochenes &quot;<strong>Emschi</strong>&quot;. Danach sollten Sie den H&auml;ndler konsequent <strong>ignorieren</strong>, egal was er von sich gibt.&nbsp;</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/menschen-am-nil/menschen-nil-006.jpg" title="Andenkenverk&#228;ufer an der Anlegestelle zum Philae-Tempel" class="shutterset_Verwandte Bilder von Mit Emschi &#038; La gegen aufdringliche H&#228;ndler" ><img title="menschen-nil-006.jpg" alt="menschen-nil-006.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/menschen-am-nil/thumbs/thumbs_menschen-nil-006.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/menschen-am-nil/menschen-nil-001.jpg" title="Fliegende H&#228;ndler" class="shutterset_Verwandte Bilder von Mit Emschi &#038; La gegen aufdringliche H&#228;ndler" ><img title="menschen-nil-001.jpg" alt="menschen-nil-001.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/menschen-am-nil/thumbs/thumbs_menschen-nil-001.jpg" /></a>
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		<title>Hatschepsut und der Tempel von Deir el-Bahari</title>
		<link>http://www.nilblog.de/hatschepsut/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 18:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[Deir-El-Bahari]]></category>

		<category><![CDATA[Hatschepsut]]></category>

		<category><![CDATA[Hatschepsut-Tempel]]></category>

		<category><![CDATA[Senenmut]]></category>

		<category><![CDATA[Thutmosis III.]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Weiten sieht der Tempel der K&#246;nigin Hatschepsut aus, als sei er grad erst erbaut worden. In Wahrheit ist er jedoch bereits 3.500 Jahre alt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="Hatschepsut erbaute den Tempel von Deir el-Bahari" width="450" height="125" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/hatschepsut.jpg" /></p>
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<p style="text-align: left">Die Fahrt vom Tal der K&ouml;nige zum Tempel der <strong>Hatschepsut </strong>dauert nur wenige Minute. Es sei, Ihr Reisef&uuml;hrer schleust Sie vorher in eine der zahlreichen Steinmaufakturen.</p>
<p style="text-align: left">Die Tempelanlage in Deir el-Bahari ist wundersch&ouml;n in die sie umgebende Felslandschaft eingepasst. Offenbar bewusst w&auml;hlte der Architekt <strong>Senenmut</strong> strenge geometrische Form, die im Widerspruch zur nat&uuml;rlich Umgebung steht. Vom 500 Meter entfernten Parkplatz der Anlage gesehen w&uuml;rden Sie nicht vermuten, dass diese Tempelanlage sage und schreiben 3.500 Jahre alt ist.</p>
<p style="text-align: left">Aus der N&auml;he sieht man dann jedoch, dass zahlreiche Reliefs und Statuen der <strong>Hatschepsut </strong>zerst&ouml;rt wurden. F&uuml;r diese Taten verd&auml;chtigte die Forschung urspr&uuml;nglich den Nachfolger der Pharaonin, Thutmosis III.. Mittlerweile herrscht jedoch Einigkeit, dass die Besch&auml;digungen auf einen j&uuml;ngeren Zeitpunkt datieren.</p>
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<p style="text-align: left">Wahrscheinlich sollte mit dem Ausl&ouml;schen der Erinnerungen an K&ouml;nigin <strong>Hatschepsut </strong>die g&ouml;ttliche Ordnung wieder hergestellt werden. Denn nur M&auml;nner durften <strong>Pharaoh</strong> werden. Schade f&uuml;r uns, denn so bereitet die Besichtung des Totentempels vom Nahen aus gesehen keine gro&szlig;e Freude. Die meisten Wandmalereien befinden sich in einem sehr schlechten Zustand.</p>
<p style="text-align: left">Auch keine Freunde bereitet die starke Sonneneinstrahlung bei der Besichtigung des Totentempels der<strong> Hatschepsut</strong>. Im Tal der K&ouml;nige und im Tempel von <strong>Deir el-Bahari</strong> finden die Besucher kaum Schatten. Selbst im November ist das schon recht heftig. Ich m&ouml;chte nicht wissen, wie viele Leute hier im Hochsommer umkippen. Der Krankenwagen steht sicher nicht umsonst am Eingang der Anlage.</p>
<p style="text-align: left">Zum Gl&uuml;ck muss nicht die komplette Strecke vom Parkplatz zu Fu&szlig; &uuml;berbr&uuml;ckt werden. &Auml;hnlich wie im <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> steht ein Mini-Zug bereit, der die Besucher von einem Traktor gezogen zum Tempelaufgang f&auml;hrt. &nbsp;</p>
<p style="text-align: left">Beim Anblick des Tempels &uuml;bersehen die meisten Touristen die kleine H&ouml;hle in den Felsen rechts neben dem Weg zum Tempel. Dort ist <strong>Senenmut </strong>begraben, ein Zeitgenosse der <strong>Hatschepsut</strong>, der zugleich Architekt, Baumeister, oberster Verm&ouml;gensverwalter und Erzieher ihrer Tochter Neferu-Re. Die Beiden sollen sogar ein <strong>Liebespaar</strong> gewesen sein.&nbsp;</p>
<p style="text-align: left">Auf dem R&uuml;ckweg zum Bus hei&szlig;t es noch einmal &quot;<strong>Spie&szlig;rutenlaufen</strong> durch die Gasse der H&auml;ndler&quot; und dann geht&#8217;s auf zu den Kolossen von Memnon. Aber das ist eine andere Geschichte. &nbsp;&nbsp;</p>

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		<title>Die Grabkammer des Tutanchamun</title>
		<link>http://www.nilblog.de/tutanchamun/</link>
		<comments>http://www.nilblog.de/tutanchamun/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 21:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Ägyptisches Museum]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[Howard Carter]]></category>

		<category><![CDATA[Mumie]]></category>

		<category><![CDATA[Tal der Könige]]></category>

		<category><![CDATA[Tut-Anch-Amun]]></category>

		<category><![CDATA[Tut-Ankh-Amun]]></category>

		<category><![CDATA[Tutanchamun]]></category>

		<category><![CDATA[Wandmalereien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Besichtigung der Grabkammer von Tutanchamun kostet einen Aufpreis. Ich verrate Ihnen, wer dieser Pharao war und ob sich die Investition f&#252;r Sie m&#246;glicherweise lohnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="Tutanchamun, der goldene Sarkophag" width="450" height="135" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/tutanchamun.jpg" /></p>
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<p style="text-align: left"><strong>Tutanchamun</strong> war ein alt&auml;gyptischer Pharao der 18. Dynastie im Neuen Reich, der etwa von 1333 bis 1323 v. Chr. regierte. Seine Herrschaft war wenig spektakul&auml;r und er starb bereits mit 19 Jahren.</p>
<p style="text-align: left">Es bestand eine gro&szlig;e Chance, dass die <strong>Geschichtsschreibung</strong> von diesem Herrscher kaum eine Notiz nehmen w&uuml;rde. Aber das Schicksal wollte es anders. <strong>Tutanchamun</strong> sollte &uuml;ber 3.000 Jahre nach seinem Tod zum ber&uuml;hmtesten Pharao der Welt wurden.</p>
<p style="text-align: left">Die Gr&auml;ber im <strong>Tal der K&ouml;nige </strong>waren Anfang des 20. Jahrhunderts teilweise bereits seit hunderten oder gar tausenden von Jahren von Grabr&auml;ubern gepl&uuml;ndert worden und somit leer.&nbsp;Der britische Arch&auml;ologe und &Auml;gyptologe <strong>Howard Carter </strong>glaubte jedoch fest daran, die unentdeckte Grabkammer von <strong>Tutanchamun</strong> finden zu k&ouml;nnen. Nach sieben Jahren harter Arbeit wurde Carter am 4. November 1922 tats&auml;chlich f&uuml;ndig.</p>
<p style="text-align: left">Der Forscher fand das nur 80 m&sup2; gro&szlig;e Grab bis zum Rand vollgestopft <strong>mit wertvollen Grabbeigaben</strong>. Carter brauchte allein zehn Jahre, um den Inhalt des Grabes leer zu r&auml;umen und zu katalogisieren. Die g<em>r&ouml;&szlig;te arch&auml;ologische Entdeckung des 20. Jahrhunderts</em> war gemacht.</p>
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<p style="text-align: left">Sie haben im<strong> Tal der K&ouml;nige</strong> die M&ouml;glichkeit das Grab von <strong>Tutanchamun</strong> gegen einen Aufpreis von rund 20 Euro zu besichtigen. Die oben genannten <strong>Sch&auml;tze</strong> werden Sie jedoch vergeblich suchen, denn diese lagern mittlerweile im <strong>&Auml;gyptisches Museum in Kairo</strong>. In der Grabkammer sind nur der &auml;u&szlig;ere Steinsarkophag mit der Mumie unter Plexiglas verblieben.</p>
<p style="text-align: left">Lohnt sich die <strong>Besichtigung</strong> im Rahmen Ihrer <strong>Nilkreuzfahrt </strong>f&uuml;r Sie?</p>
<p style="text-align: left">Nun, das h&auml;ngt davon ab, welchen Wert Sie dem Thema insgesamt beimessen. F&uuml;r mich war es wichtig, zumindest einmal dort zu stehen, wo die gr&ouml;&szlig;te <strong>arch&auml;ologische Entdeckung </strong>des 20. Jahrunderts gemacht wurde. Daf&uuml;r habe ich es im Jahr 1997 auch in Kauf genommen, meine teure Spiegelreflexkamera in einem Haufen anderer <strong>Kameras</strong> am Eingang des Grabes zur&uuml;ckzulassen, denn auch Fotoapperate sind darin verboten.</p>
<p style="text-align: left">Optisch gibt das Grab von Innen so gut wie nichts her. Es ist klein und im Vergleich mit den anderen, gro&szlig;en Grabkammern sehr unspektakul&auml;r. Allein die <strong>Wandmalereien</strong> sind gut erhalten und sch&ouml;n anzusehen. Wer also nur wegen dem &quot;Ansehen&quot; der Kammer kommt, der wird entt&auml;uscht sein, denn es gibt nicht allzu viel zu sehen.</p>
<p style="text-align: left">&Uuml;brigens hei&szlig;t die <strong>&Uuml;bersetzung</strong> des Names <strong>Tutanchamun</strong> &quot;Lebendiges Abbild des Amun&quot;. Es existieren verschiedene Schreibweisen, zum Beispiel Tut-Anch-Amun und Tut-Ankh-Amun.&nbsp;</p>

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		<title>Selbsternannte Tempeldiener und Bakschisch-J&#228;ger</title>
		<link>http://www.nilblog.de/tempeldiener/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 22:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Bakschisch]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[Euro-Münzen]]></category>

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		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<category><![CDATA[Tempeldiener]]></category>

		<category><![CDATA[Touristen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer eine Nilkreuzfahrt macht, der trifft auch unweigerlich auf die vielen selbsternannten einheimischen Tempeldiener und Bakschisch-J&#228;ger. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img style="null" width="450" height="129" border="1" alt="selbsternannter Tempeldiener" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/tempeldiener-6565.jpg" /></p>
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<p>Sie werden Ihnen auch begegnen, die selbsternannten &nbsp;&quot;<strong>Tempeldiener</strong>&quot; und &quot;<strong>Fotogehilfen</strong>&quot;. Eigentlich sind sie zur Bewachung der <strong>Sehensw&uuml;rdigkeiten</strong> da. Oder zum Schutz der Touristen. Aber <strong>Tempelw&auml;rter</strong> und selbst <strong>Polizisten</strong> lassen kaum eine Chance ungenutzt, um Sie auf eine sch&ouml;ne Stelle im Relief hinzuweisen oder sich f&uuml;r Fotodienste anzubieten. Es ist richtig schwierig sich gegen diese Art von &quot;Hilfsdiensten&quot; zur Wehr zu setzen.</p>
<p>Dies nimmt zum Teil skurrile Z&uuml;ge an. So sollen die W&auml;rter im Tal der K&ouml;nige eigentlich unter anderem &uuml;berwachen, dass die <strong>Touristen</strong> in den Gr&auml;bern nicht fotografieren. Und schon gar nicht mit Blitzlicht, weil das die Struktur der Wandmalereien besonders sch&auml;digt.</p>
<p>Stattdessen kommt es nicht selten vor, dass <strong>Touristen</strong> von den Tempelw&auml;rtern zu <strong>Fotos</strong> sogar richtig gen&ouml;tigt werden. Selbstverst&auml;ndlich ist f&uuml;r das dezente Wegschauen anschlie&szlig;end ein <strong>Bakschisch</strong> f&auml;llig. Das Hightlight habe ich im Jahr 2005 in einem Grab im <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> erlebt. Die beiden W&auml;rter schalteten extra das Licht im gesamten Schacht aus, damit wir sehen konnten, dass das Tageslicht bis zum Ende des Grabes reichte und dort Figuren anstrahlte. Das war klasse.</p>
<p>Die meist einheimisch gekleideten <strong>Tempelw&auml;rter</strong> haben f&uuml;r solche Sonderdienstleistungen eine gute Ausgangsposition. Sie lassen sich auch gerne selbst fotografieren. Der einfache <strong>Polizist </strong>tut sich da schwerer mit seinem &quot;Foto, Foto&quot;. Sie brauchen jedenfalls in keiner Anlage einen Selbstausl&ouml;ser. Immer ist ein freundlicher <strong>Polizist </strong>zur Stelle, der den Job gerne zuverl&auml;ssig und vertrauensvoll erledigt.</p>
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<p>Es gibt <strong>Reisef&uuml;hrer</strong>, die diese Praktiken kritisieren. Tats&auml;chlich nervt es manchmal, einige &uuml;bertreiben es. Wenn man das Angebot jedoch konsequent ignoriert, dann gibt es keine weiteren Probleme. Kein <strong>Einheimischer </strong>wird zudringlich, wenn Sie seine Dienste nicht in Anspruch nehmen.</p>
<p>Ich habe grunds&auml;tzlich keine <strong>Probleme</strong> damit, wenn die Menschen sich ein klein wenig dazu verdienen. Denn es sind sicher nicht die Reichsten, die diese Jobs machen. Und was ist schon ein <strong>Pfund</strong> oder ein <strong>Kugelschreiber </strong>f&uuml;r uns? Meine kleinen Gaben wurden meist mit gro&szlig;er <strong>Dankbarkeit</strong> entgegen genommen.</p>
<p><strong>Kindern</strong> sollten Sie jedoch generell <strong>kein Geld</strong> geben, denn das stiftet sie zum Betteln und damit zum Schw&auml;nzen der Schule an. Einige Reisef&uuml;hrer empfehlen die Mitnahme von kleinen <strong>Euro-M&uuml;nzen</strong>. Bedenken Sie hierbei bitte, dass diese M&uuml;nzen von den &Auml;gyptern nicht ohne Weiteres zur&uuml;ck getauscht werden k&ouml;nnen, denn die Banken nehmen nur <strong>Scheine</strong>. Idealer sind einzelne <strong>Dollar-Noten</strong> oder eben Kugelschreiber oder Einwegfeuerzeuge.</p>

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		<title>Tal der K&#246;nige, die Besichtigung beginnt</title>
		<link>http://www.nilblog.de/tal-der-koenige-besichtigung/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 16:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Ausgrabungen]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[Eintrittskarte]]></category>

		<category><![CDATA[Hieroglyphen]]></category>

		<category><![CDATA[Pharao]]></category>

		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Sonnenschutzcreme]]></category>

		<category><![CDATA[Tal der Könige]]></category>

		<category><![CDATA[Tutanchamun]]></category>

		<category><![CDATA[Urchristen]]></category>

		<category><![CDATA[Wandmalereien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eintrittskarte zum Tal der K&#246;nige erlaubt die Besichtigung von drei Gr&#228;bern. Ein faszinierender Ausflug in die Geschichte der alten &#196;gypter. Lesen Sie hier, warum ich nur zwei Gr&#228;ber schaffte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="Ausgrabungen im Tal der K&ouml;nige" width="450" height="154" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/tal-der-koenige-6869.jpg" /></p>
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</script></center>
<p>Bevor Sie weiterlesen, sollten Sie <strong>Sonnenschutzcreme</strong> mit einem Faktor&nbsp;>20 herausholen und die ungesch&uuml;tzten K&ouml;rperpartien damit eincremen. Vergessen Sie hierbei insbesondere die Nase, die Lippen und die Ohren nicht, die immer wieder gerne vergessen werden. Denn die Sonne brennt im <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> erbarmungslos und es gibt drau&szlig;en kaum Schatten.</p>
<p>Die Landschaft im <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> mutet sehr karg an. Mein Auge entdeckt weit und breit keine Spur von Gr&uuml;n. Es sieht au&szlig;erdem so aus, als sei hier in den Jahrhunderten jeder Quadratcentimeter Erde immer und immer wieder durchgesiebt worden. Ich kann kaum zwischen nat&uuml;rlichen oder von Menschen angeh&auml;uften Schuttbergen unterscheiden. Und noch immer sind <strong>Ausgrabungen</strong> im Gang. Eine m&uuml;hselige und staubige Arbeit.</p>
<p>Bis auf das Grab von <strong>Tutanchamun</strong> wurden schon alle Gr&auml;ber in <strong>pharaonischer Zeit</strong> gepl&uuml;ndert. Nicht selten von Geheimnistr&auml;gern der damaligen Zeit. Der Ansporn war sicherlich auch gro&szlig;. Denn wenn man sieht, welche Sch&auml;tze in dem kleinen Grab von <strong>Tutanchamun </strong>enthalten waren, dann kann man sich vorstellen, was das Grab eines Ramses II. erst an Sch&auml;tzen enthalten haben mag.</p>
<p>Oberirdisch sind hier keine <strong>Sehensw&uuml;rdigkeiten</strong> auszumachen, daher begebe ich mich in die &quot;Unterwelt&quot; des ersten Grabes, drei darf man mit einer <strong>Eintrittskarte</strong> besichtigen. Am Eingang eines jeden Grabes wird mit einem Locher ein Loch eingestanzt.</p>
<p><strong>Welches Grab werden Sie besichtigen?</strong> Genau! Diese Frage &uuml;berlegen Sie sich am besten vor dem Besuch des Tals der K&ouml;nige. Denn im Tal der K&ouml;nige werden Sie diese Frage so schnell nicht l&ouml;sen k&ouml;nnen. Bedenken Sie dabei auch, dass einige Gr&auml;ber immer wieder zu Wartungszwecken geschlossen werden.</p>
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<p>Bei den Gr&auml;bern handelt es sich meist um <strong>Stollen</strong>, die rund f&uuml;nf Meter breit und drei Meter hoch sind und an die f&uuml;nfzig bis hundert Meter in den <strong>Fels</strong> getrieben wurden. Anschlie&szlig;end wurden die W&auml;nde mit Gips begradigt und mit bemalten Relief verziert. Obwohl die Zeit ganz deutlich an den Malereien nagt, l&auml;sst sich die Pracht dieser Begr&auml;bnisst&auml;tten noch sehr gut nachempfinden.</p>
<p>Die Decken sind teilweise mit blauen <strong>Himmelsnachbildungen</strong> bedeckt. An den W&auml;nden wird die Geschichte des Pharaos anhand von bunten Bildern und <strong>Hieroglyphen</strong> erz&auml;hlt. &Uuml;berw&auml;ltigend. Nicht jede Grabkammer wurde vollendet, obwohl ein <strong>Pharao</strong> &uuml;blicherweise bereits bei seiner Ernennung den Beginn der Arbeiten befahl. So ist die Bemalung auch hin und wieder unvollendet oder nur hektisch improvisiert.</p>
<p>Aber auch die <strong>Urchristen</strong> haben hier und da ihre wenig geschickten <strong>Kritzeleien</strong> auf den W&auml;nden der antiken Grabkammern hinterlassen.<strong>Graffiti</strong> ist somit keine Erfindung der Neuzeit. Ich denke, die Christen hatten hier vor zwei Jahrtausenden Schutz vor ihren Verfolgern gesucht.</p>
<p>Nach meinem <strong>Besuch</strong> in der zweiten Grabkammer macht mir die hei&szlig;e, <strong>stickige Luft </strong>der Gr&auml;ber zu schaffen. Ich bin sonst nicht sehr empfindlich, aber die Luft steht, wenn man sich tief im Inneren einer Grabkammer befindet. Vermutlich liegt das daran, dass einfach <strong>zu viele Menschen</strong> hier drin sind. Und es gibt als <strong>Bel&uuml;ftung</strong> nur den Eingang. Es ist kein Wunder, dass die <strong>Wandmalereien</strong> unter diesen Bedingungen leiden.</p>
<p>Ich verzichte sicherheitshalber auf die <strong>Besichtigung</strong> einer dritten Grabkammer und mache mich stattdessen auf zum vereinbarten Treffpunkt, wo ein <strong>Sitzgelegenheit</strong> im Schatten auf mich wartet.</p>

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		</item>
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		<title>Ankunft im Tal der K&#246;nige</title>
		<link>http://www.nilblog.de/tal-der-koenige/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 15:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[Deir-El-Bahari]]></category>

		<category><![CDATA[Howard Carter]]></category>

		<category><![CDATA[Nil]]></category>

		<category><![CDATA[Pharaonen]]></category>

		<category><![CDATA[Pyramiden]]></category>

		<category><![CDATA[Tal der Könige]]></category>

		<category><![CDATA[Tutanchamun]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Besuch im Tal der K&#246;nige stellt eines der absoluten H&#246;hepunkt einer jeden Nilkreuzfahrt dar. Nirgendwo sonst wird die Vergangenheit der alten &#196;gypter so lebendig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="Tal der K&ouml;nige, der H&uuml;gel sieht aus wie eine Pyramide" width="450" height="114" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/tal-der-koenige.jpg" /></p>
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<p>Das <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> liegt in einer Felsschlucht der Kalkh&uuml;gel von Qurna, nordwestlich von &quot;<strong>Deir-El-Bahari</strong>&quot;. Das kleine Tal ist von einer schroffen Bergformation umgeben, die von einer pyramidenf&ouml;rmigen Anh&ouml;he &uuml;berragt wird. Die <strong>Pharaonen</strong> des alten &Auml;gyptens fanden, dass die <strong>Pyramiden</strong> ihren Vorfahren nur unzureichend Schutz gew&auml;hrt hatten und w&auml;hlten seit Thutmosis I. diesen Ort f&uuml;r ihre Bestattung.</p>
<p>Bis heute wurden im Tal der K&ouml;nige 62 Gr&auml;ber gefunden. Die spektakul&auml;rste Entdeckung geht auf das Jahr 1922 zur&uuml;ck, als als der Arch&auml;ologe <strong>Howard Carter</strong> das Grab von Tutanchamun entdeckte. Denn im Gegensatz zu den bisherigen Grabkammern, war die von <strong>Tutanchamun</strong> unversehrt und von Grabr&auml;ubern offenbar &uuml;bersehen worden. Trotz der relativen kleinen <strong>Grabkammer</strong> fanden die Forscher darin <strong>unvorstellbare Sch&auml;tze</strong>.</p>
<p>Vom <strong>Nil</strong> aus dauert die Fahrt zum <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> nur knapp eine Viertelstunde. Vom Parkplatz aus geht es durch ein Geb&auml;ude, in dem sich eine 3D-Nachbildung des Gel&auml;ndes mit der Position der jeweiligen Gr&auml;ber befindet. Hinter dem Geb&auml;ude warten wir auf eine Art Mini-Lokomotive mit Waggons auf R&auml;dern, die uns das restliche St&uuml;ck der Stra&szlig;e zum Zentrum <strong>Ausgrabungsst&auml;tten</strong> und zum eigentlichen Eingang bringt.</p>
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<p><strong>Fotografen</strong> und <strong>Videofreunde</strong> sollten beachten, dass das Filmen im <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> generell verboten ist. Die Videokamera muss am Eingang abgegeben werden. Das Fotografieren ist mit oder ohne Blitz in allen Gr&auml;bern verboten, au&szlig;erhalb aber erlaubt. Speziell vor dem Betreten des Grabes von <strong>Tutanchamun</strong> ist auch der Fotoapparat abzugeben.</p>
<p>Besitzern von <strong>3.000 Euro Kameras</strong> l&auml;sst diese Perspektive sicher das Blut in den Adern gefrieren, trotz 35 Grad Celsius Umgebungstemperatur. Generell kann ich jedoch berichten, dass die <strong>Gefahr</strong> von kriminellen &Uuml;bergriffen in &Auml;gypten f&uuml;r Urlauber aus meiner Sicht relativ gering ist. Das mag am strengen Glauben oder an den drakonischen Strafen liegen.</p>
<p>Jedenfalls war meine <strong>Spiegelreflex</strong> im Jahr 1997 noch da, als ich aus dem Grad von <strong>Tutanchamun</strong> kam. Aber ich musste sie freischaufeln, drei&szlig;ig andere Kameras lagen dar&uuml;ber.</p>
<p>Unser Reisef&uuml;hrer verteilt die <strong>Eintrittskarten</strong>, mit denen wir die Anlage betreten. Er erl&auml;utert, dass der Besuch von drei Gr&auml;bern inklusive sei. F&uuml;r den Besuch der <strong>Grabkammer</strong> von<strong> Tutanchamun</strong> muss jedoch ein <strong>Aufpreis</strong> von rund zwanzig Euro gezahlt werden. &nbsp;</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/sonnenuntergang-am-nil/nil-sonnenuntergang-005.jpg" title="Sonnenuntergang am Nil" class="shutterset_Verwandte Bilder von Ankunft im Tal der K&#246;nige" ><img title="nil-sonnenuntergang-005.jpg" alt="nil-sonnenuntergang-005.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/sonnenuntergang-am-nil/thumbs/thumbs_nil-sonnenuntergang-005.jpg" /></a>
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		<title>Theben West, ein interessanter Tag beginnt</title>
		<link>http://www.nilblog.de/theben-west/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 12:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Concerto 11-2008-03]]></category>

		<category><![CDATA[die alten Ägypter]]></category>

		<category><![CDATA[Hatschepsut]]></category>

		<category><![CDATA[Luxor]]></category>

		<category><![CDATA[Nilkreuzfahrt]]></category>

		<category><![CDATA[Tal der Könige]]></category>

		<category><![CDATA[Theben West]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte Tag der Nilkreuzfahrt beginnt unerfreulich fr&#252;h. Aber Ahmed sagt immer "das ist hier kein Erholungsurlaub, sondern eine Studienreise". Den Eindruck habe ich auch bald. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="Auf dem Nil, wir setzen mit dem Boot &uuml;ber nach Theben-West" width="450" height="175" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/theben-west-6846.jpg" /></p>
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<p>Der n&auml;chste Tag der <strong>Nilkreuzfahrt</strong> beginnt um 7:00 Uhr mit der Besichtigung von <strong>Theben-West</strong>. So wird heute noch der Teil von <strong>Luxor</strong> bezeichnet, der auf der Westseite des Nils liegt.</p>
<p>Dort bestatteten die <strong>die alten &Auml;gypter</strong> ihre Toten. Sie glaubten, wenn die Sonne bei uns untergeht, w&uuml;rde die Sonne im Reich der Toten aufgehen. Da die Sonne stets im Westen untergeht, vermutete man dort auch das Reich der Toten und alle Begr&auml;bnisse wurden auf der <strong>Westseite des Nils</strong> durchgef&uuml;hrt. Es wurden bis heute keine antiken Begr&auml;bnisst&auml;tten auf der Ostseite des Nils gefunden.</p>
<p>Ahmed bestand gnadenlos auf der fr&uuml;hen <strong>Startzeit </strong>von 7:00 Uhr. Den Grund daf&uuml;r habe ich nicht richtig verstanden. Ich wei&szlig; jedoch, dass das <strong>Tal der K&ouml;nige</strong> und der <strong>Tempel der Hatschepsut </strong>Pl&auml;tze sind, an denen man nur wenig Schatten findet. Das ist insbesondere im <strong>Hochsommer </strong>ein Problem. Au&szlig;erdem ist der Ansturm auf diese Haupt-Touristenattraktionen nat&uuml;rlich stets gro&szlig;.</p>
<p>Um die umst&auml;ndliche <strong>Busfahrt</strong> &uuml;ber die Nilbr&uuml;cke zu sparen, setzen wir mit einem kleinen <strong>Boot</strong> auf die andere Seite des Nils &uuml;ber. Die Fahrt dauert etwa 10 Minuten und ist ein sehr sch&ouml;nes <strong>Erlebnis</strong>. Auf der anderen Seite des Flusses, <strong>Theben-West</strong>, m&uuml;ssen wir uns bis zum Erreichen des Busses durch ein paar Tuch- und Steinverk&auml;ufer durchk&auml;mpfen. Dann geht es ab in Richtung <strong>Tal der K&ouml;nige</strong>.&nbsp;</p>

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		<title>Der Luxor-Tempel bei Nacht</title>
		<link>http://www.nilblog.de/luxor-tempel-bei-nacht/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 17:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Amun]]></category>

		<category><![CDATA[bei Nacht]]></category>

		<category><![CDATA[Chons]]></category>

		<category><![CDATA[Christentum]]></category>

		<category><![CDATA[Frühchristen]]></category>

		<category><![CDATA[Luxor-Tempel]]></category>

		<category><![CDATA[M/S Concerto 11-2008-02]]></category>

		<category><![CDATA[Mut]]></category>

		<category><![CDATA[Obelisk]]></category>

		<category><![CDATA[Opet-Fest]]></category>

		<category><![CDATA[Pylon]]></category>

		<category><![CDATA[Ramses II]]></category>

		<category><![CDATA[Sphinxallee]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Tempel geh&#246;rt zu den interessantesten Sehensw&#252;rdigkeiten in &#196;gypten. Insbesondere nachts wird der Luxor-Tempel durch die gekonnte Beleuchtung zu einem Juwel des Altertums.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p style="text-align: center"><img border="1" alt="S&auml;ulen im Luxor-Tempel bei Nacht" width="450" height="182" src="http://www.nilblog.de/wp-content/uploads/image/luxor-nacht-6786.jpg" /></p>
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<p>Da aus unserer <strong>Kutschfahrt</strong> nun nichts mehr wurde, besuchen wir den beleuchteten <strong>Luxor-Tempel</strong> bei Nacht. Ich kann gar nicht genau sagen, ob ich in diesem Tempel schon einmal eine F&uuml;hrung im Hellen hatte. Was aber nicht schlimm ist, denn die <strong>fantastische Beleuchtung</strong> wei&szlig; zu beeindrucken.</p>
<p>Wir fahren vom Schiff aus mit dem <strong>Kleinbus</strong> und erreichen den Eingang nach wenigen Minuten. Unser <strong>Reisef&uuml;hrer Ahmed</strong> erkl&auml;rt, dass wir uns nach der F&uuml;hrung auf der anderen Seite des Tempels wiedertreffen. Unsere Gruppe geht durch die <strong>Ticket-Kontrolle</strong>. Beamte durchleuchten, &auml;hnlich wie auf einem Flughafen, das mitgebrachte Gep&auml;ck, insbesondere Rucks&auml;cke.&nbsp;</p>
<p>Wir blicken jetzt von den Treppen aus auf den rechts gelegenen <strong>Eingangsbereich</strong> des Tempels, den <strong>Pylon</strong> mit der gewaltigen <strong>Sitzstatue Ramses II</strong> und auf den verbliebenen <strong>Obelisken</strong>. Ahmed erz&auml;hlt, dass der Sultan Muhammad Ali den zweiten Obelisken im Jahre 1836 an K&ouml;nig Louis-Phillipe von Frankreich verschenkte. Dieser sogenannte <strong>Obelisk von Luxor</strong> befindet sich heute in Frankreich auf dem bekannten <strong>Place de la Concorde</strong> in Paris. Im Austausch erhielt Muhammad Ali eine Turmuhr f&uuml;r die Alabastermoschee in Kairo, die nach den Worten unseres Reisef&uuml;hrers ihren Geist allerdings schon sehr fr&uuml;h aufgab.&nbsp;</p>
<p>Ahmed f&uuml;hrt weiter aus, dass hier im Luxor das <strong>Opet-Fest </strong>begangen wurde. Hierzu brachte man die Statuen der G&ouml;tter <strong>Amun</strong>, <strong>Mut</strong> und <strong>Chons</strong> in tragbaren Barken &uuml;ber zwei Kilometer entfernten Karnak-Tempel hierher. Auch die Vereinigung des K&ouml;nigs mit seinem g&ouml;ttlichen Ka fand hier allj&auml;hrlich statt. Zu unserer Linken befindet sich die <strong>Sphinxallee</strong>, der urspr&uuml;ngliche Zugangsweg zum Tempel, der bis zum Jahr 2004 noch weitgehend von modernen Bauwerken bedeckt war.</p>
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<p>Wir gehen durch das <strong>Eingangsportal</strong> in das Innere des <strong>Luxor-Tempels</strong>. Ein Dach gibt es hier nicht mehr. Der Bau wird weitgehend durch seine gewaltigen <strong>S&auml;ulenreihen</strong> abgegrenzt, die bei der n&auml;chtlichen Beleuchtung besonders beeindrucken. Es ist &uuml;brigens eine schwierige Herausforderung dies fotografisch einzufangen. Wer glaubt, er k&ouml;nne das Problem mittels <strong>Blitzlicht </strong>l&ouml;sen, der wird erstaunt sein. Solche Bilder bringen den Sand in der Luft zum Reflektieren und vermasseln das Foto.</p>
<p>Mich beeindruckt insbesondere der kleinere <strong>Kaiserkultraum</strong> im hinteren Bereich, der noch &uuml;ber eine geschlossene Decke verf&uuml;gt. Die Abbildungen an seinen W&auml;nden zeigen <strong>Alexander den Gro&szlig;en</strong> vor verschiedenen &auml;gyptischen G&ouml;ttern. <strong>Alexander der Gro&szlig;e</strong> leitete seinen Herrschaftsanspruch in &Auml;gypten davon ab, dass sein Vater ein <strong>&auml;gyptischer Gott</strong> gewesen sein soll. Ein kluger Schachzug.</p>
<p>Weiter hinten findet man nach den Ausf&uuml;hrungen unseres Reisef&uuml;hrers die wohl &auml;lteste christliche Kirche der Welt. Die <strong>Fr&uuml;hchristen</strong> hatten dort die &auml;gyptischen Reliefs mit Gips bedeckt und christliche Malereien darauf angebracht.&nbsp;</p>
<p>Ich erfahre, dass das <strong>Christentum</strong> zahlreiche Elemente des &auml;gyptischen G&ouml;tterglaubens &uuml;bernommen hat, zum Beispiel die unbefleckte Empf&auml;ngnis. Dies machte es den alten &Auml;gyptern leichter zum christlichen Glauben zu konvertieren.</p>
<p>Nach dem Teil der offiziellen F&uuml;hrung gibt Ahmed das Feld f&uuml;r pers&ouml;nliche <strong>Besichtigungen</strong> frei. Wie &uuml;blich erhalten wir 45 Minuten f&uuml;r eigene Erkundungen und Fotos. Danach geht es zur&uuml;ck zum Schiff und zum Abendessen.<br />
&nbsp;</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-017.jpg" title="Karnak-Tempel, Hatschepsut Obelisk" class="shutterset_Verwandte Bilder von Der Luxor-Tempel bei Nacht" ><img title="karnak-tempel-017.jpg" alt="karnak-tempel-017.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-017.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-001.jpg" title="Karnak-Tempel, Ramses II." class="shutterset_Verwandte Bilder von Der Luxor-Tempel bei Nacht" ><img title="karnak-tempel-001.jpg" alt="karnak-tempel-001.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-001.jpg" /></a>
<a href="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/karnak-tempel-018.jpg" title="Karnak-Tempel, besch&#228;digter Hatschepsut Obelisk" class="shutterset_Verwandte Bilder von Der Luxor-Tempel bei Nacht" ><img title="karnak-tempel-018.jpg" alt="karnak-tempel-018.jpg" src="http://www.nilblog.de/wp-content/gallery/karnak-tempel/thumbs/thumbs_karnak-tempel-018.jpg" /></a>
</div>

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